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The secret book trade after the outbreak of the Great French Revolution Symptoms of the latent history of communication

In: Historický časopis, vol. 66, no. 5
Ivona Kollárová
Detaily:
Rok, strany: 2019, 815 - 848
Jazyk: eng
Kľúčové slová:
Great French Revolution. Publishing of books. Book trade, Censorship. Disciplinization. Latence. 18th century. Kingdom of Hungary.
Typ článku: / Articles
Typ dokumentu: časopis / Journal
O článku:
The study analyses the censorship legislation and censorship records from the period of the Great French Revolution with the aim of pointing to the existence of a latent world in the history of communications as a result of the action of disciplinizing pressure. It captures the investigation of the distribution of anonymous political pamphlets and the unsuccessful search of the whole of Hungary for the secret private printing press with the aim of eliminating the problematic anonymous texts that threatened the public peace. Analysis of the innovative censorship legislation and sources on the investigation and testimony of importers enable us to generalize about not only the adaptation of importing practices to the adjusted conditions, but also about the methods of exculpation in the detention of suspected goods. The study shows that the illegal book trade was an important part of the history of communications, which spread and reproduced untolerated ideas in spite of prohibitions.

Die Disziplinierung und das Verbot werden heute als ein Bestandteil der Geschichte der Kommunikation betrachtet und eine Übereinstimmung herrscht auch darin, dass sie die Verbreitung des nicht tolerierten Inhaltes nicht verhindert haben, sie jedoch in einen unsichtbaren Modus einstellten. Diese Betrachtung ändert die Geschichte des Buchgeschäftes und des Lesens auf Versuche seine bisher unvollkommen gekannte, abgewandte Seite zu rekonstruieren. Die Dränge der Disziplinierung haben eine latente, den bewachenden Augen verborgene Welt erschaffen. Die Quellen bieten selten Erwähnungen und Indizien an, auf Grund deren diese enthüllt werden könnte. Teilweise ermöglichen es die, die Untersuchungen anonymer politischer Streitschriften meistens aus der Feder Österreich-Ungarischer Jakobiner festhaltenden Zensoren Akten, und auch erfolgslose ganz-Österreich-Ungarische Fahndungen nach der geheimen privaten Druckerei, welche aus der medialen Umgebung die problematischen anonymen und die „öffentliche Ruhe “ gefährdenden Texte beseitigen sollten. Die Analyse der innovierten Zensoren-Legislative nach der Ausbreitung der Revolution weist nicht nur darauf hin, wie der Import der unerwünschten Buchhändler-Ware verhindert werden konnte, jedoch implizit auch auf die Vorgehenseisen, welche die Buchhändler für diese Zwecke eingesetzt haben. Aus den Untersuchungen und den Aussagen der Buchhändler können Verallgemeinerungen über die Praxis des illegalen Imports und über die Anpassung der Importtaktik an die eingestellten Bedingungen, sowie über die Art und Weise der Ablenkung der Aufmerksamkeit und der Exkulpation bei der Zurückhaltung der verdächtigen Ware gemacht werden. Es stellt sich heraus, dass der geheime Buchhandel eine wichtige Sphäre der Geschichte der Kommunikation darstellt, in der sich nicht tolerierte Ideen trotz Gesetze verbreiten und reproduzieren.
Ako citovať:
ISO 690:
Kollárová, I. 2019. The secret book trade after the outbreak of the Great French Revolution Symptoms of the latent history of communication. In Historický časopis, vol. 66, no.5, pp. 815-848. ISSN 2585-9099. DOI: https://doi.org/10.31577/histcaso.2018.66.5.2

APA:
Kollárová, I. (2019). The secret book trade after the outbreak of the Great French Revolution Symptoms of the latent history of communication. Historický časopis, 66(5), 815-848. ISSN 2585-9099. DOI: https://doi.org/10.31577/histcaso.2018.66.5.2
O vydaní:
Vydavateľ: Historický ústav SAV / Institute of History of the Slovak Academy of Sciences
Publikované: 30. 3. 2019